Eine besondere Spielart der Erotik ist das erotische Rollenspiel. Hierfür gibt es die verschiedensten Paarungen: Arzt – Patientin, Domina – Opfer, Pirat – Ausgeraubte oder eben auch Sklavin und Meister. Hierbei gibt es ein bestimmtes Abhängigkeit- und Unterwürfigkeitsverhältnis zwischen den beiden agierenden Personen. Die Frau oder auch Sklavin nimmt dabei eine unterwürfige und passive Position ein und lässt sich von ihrem Meister Befehle geben und folgt diesen.
Der Begriff Sklavin leitet sich ab von der früheren Sklavenhaltung, auch wenn er einen deutlich anderen Bezug hat. Diese Form der Sklaverei ist völlig freiwilliger Natur und dient der eigenen Lustbefriedigung und der Auslebung der erotischen Phantasien von Unterwürfigkeit und Devotismus. Der Mann nimmt in der Regel die Rolle des Herrn ein, wenn sich die Frau unterwirft. Ist der Mann dagegen der Sklave, ist die Frau die Herrin, die Domina und er muss alles machen, was sie befiehlt.
Ursprünglich waren Sklaven unfreie Menschen, die das Eigentum von anderen Menschen waren und für diese arbeiteten und somit ein wichtiger Faktor der Wirtschaft waren. In vielen Kulturen waren Sklaven weit verbreitet, doch wurde die Sklaverei m Laufe der Zeit abgeschafft.
Eine Sklavin steht allen Diensten, die ihr Herr von ihr fordert, offen genügter und steht diesem in allen Belangen zur Verfügung. Gleichzeitig nutz die Sklavin ihn aber auch für ihre Lustgewinnung und hat eine ebensolche Befriedigung an diesem Rollenspiel wie der Herr und Meister.